JDB MEDIA GmbH
Innovationsday 2015

INNOVATIONSDAY: Trends in der Unternehmenskommunikation

Eine eigene Webseite gehört für die meisten Unternehmen zum Standard. Auch eine Facebook-Präsenz ist fast schon ein alter – aber sinnvoller – Hut. Fortgeschrittene kommunizieren zudem per Blog oder über Twitter und Instagram. Auf unserem INNOVATIONSDAY 2015 verrieten Branchengrößen, wie die zeitgemäße Online-Unternehmenskommunikation gelingt.

Twitter-Deutschland-Chef Thomas de Buhr erklärte, wie Unternehmen Twitter nutzen sollten

Twitter-Deutschland-Chef Thomas de Buhr erklärte, wie Unternehmen Twitter nutzen sollten


Thomas de Buhr, Managing Director Twitter Deutschland, führt hierzulande den Microblogging-Dienst, der 2014 weltweit einen Umsatz von rund 1,5 Milliarden US-Dollar machte. Seine Kernaussagen:

  • Unternehmen müssten Twitter vor allem für drei Dinge nutzen: um relevante Themen zu platzieren, um Influencer zu gewinnen und um Dialoge mit der Öffentlichkeit zu führen
  • Da sich gesponserte Tweets optisch kaum von nicht-gesponserten unterscheiden und nicht nur Follower, sondern alle Nutzer erreichen, hält de Buhr sie für Unternehmen für ausgesprochen attraktiv
  • Seinen Lieblingstweet übermittelte ihm der damalige Twitter-CEO Dick Costolo: „All walls will ultimately crumble“
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    Social-Media-Experten: Björn Köcher, Leiter PR JDB MEDIA (re.), sprach mit Andreas Bündert, Bereichsleiter Marke und Marketing Techniker Krankenkasse, über die Online-Kampagne #wireinander

    Social-Media-Experten: Björn Köcher, Leiter PR JDB MEDIA (re.), sprach mit Andreas Bündert, Bereichsleiter Marke und Marketing Techniker Krankenkasse, über die Online-Kampagne #wireinander


    Andreas Bündert, Bereichsleiter Marke und Marketing Techniker Krankenkasse (TK), erklärte, wie es seinem Team und ihm gelang, die Online-Kampagne #wireinander zu einem durchschlagenden Erfolg zu machen. Seine Kernaussagen:

  • Ein wichtiger Grund für die Durchschlagskraft der Kampagne waren die richtigen Multiplikatoren: insbesondere der Youtuber LeFloid sorgte für massive Aufmerksamkeit
  • Die bewegenden Geschichten, welche die ausgewählten TK-Kunden mit der Netzgemeinde teilten, riefen Reaktionen hervor: Viele Menschen teilten ihrerseits online ihre Sorgen und Nöte mit und baten die TK um Hilfe
  • #wireinander erhöhte die Besuche aller TK-Onlinekanäle erheblich und es konnten viele neue Mitglieder gewonnen werden
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    Wissen, wie Medien ticken: Oliver Stock, Chefredakteur Handelsblatt Online, und Kerstin Taube, Leiterin PR & Marketing JDB MEDIA

    Wissen, wie Medien ticken: Oliver Stock, Chefredakteur Handelsblatt Online, und Kerstin Taube, Leiterin PR & Marketing JDB MEDIA


    Oliver Stock, Chefredakteur Handelsblatt Online, verriet Todsünden im Umgang mit Journalisten und zeigte, welches Verhalten eine erfolgreiche Zusammenarbeit wahrscheinlicher macht. Eine Auswahl:

  • „Das müssen Sie aber auch schreiben!“ – wer so poltert, reizt Journalisten nur unnötig. Es ist besser, Journalisten in ihrer Freiheit zu respektieren
  • „Labern“ – eine schlechte Strategie. Journalisten wollen eine Nachricht geliefert bekommen. Also: kurze Antworten geben, bildhafte Sprache verwenden
  • „Immer nur mit wichtigen Journalisten reden“ – falsch. Es sollte allen Journalisten geantwortet werden. Besonders regionalen Reportern zu antworten, kann nützlich werden, wenn es um Standortpolitik geht
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    Christian Herp, Geschäftsführer iq digital media marketing: Sagte, warum Content-Marketing die bessere Werbung ist

    Christian Herp, Geschäftsführer iq digital media marketing: Sagte, warum Content-Marketing die bessere Werbung ist


    Christian Herp, Geschäftsführer iq digital media marketing, verriet, worauf es bei gutem Content-Marketing ankommt. Seine Kernaussagen:

  • Content-Marketing kennt keinen Königsweg. Jeder Fall ist individuell, die kommunikative Fragestellung bestimmt die Lösung
  • Es kommt vor allem auf vier Dinge an: Relevanz des Inhalts für den Nutzer, die langfristige Besetzung von Themen, thematische Expertise und eine klare Kennzeichnung als Werbung
  • Qualitativ hochwertiges Content-Marketing belohnt mit klarer Messbarkeit des Erfolgs. Doch dabei zählen nicht nur Klickzahlen. Gutes Content-Marketing hat eine 50 Prozent höhere Verweildauer als vergleichbare redaktionelle Artikel
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    Vom Banker zum Autor: Dr. Ulrich Stephan, Global Chief Investment Officer Deutsche Bank

    Vom Banker zum Autor: Dr. Ulrich Stephan, Global Chief Investment Officer Deutsche Bank


    Dr. Ulrich Stephan, Global Chief Investment Officer Deutsche Bank, beschrieb, Entstehung und Wirkung seines täglichen Newsletters „PERSPEKTIVEN am Morgen“. Seine Kernaussagen:

  • Banken stehen vor erheblichen Herausforderungen: Zum einen haben sie seit der Finanzkrise ein Kommunikationsproblem, zum anderen lassen sich Kunden zunehmend schlechter erreichen, da sie immer seltener die Bankfiliale besuchen
  • Der Newsletter begegnet beiden Problemen. Er spricht Kunden digital an und informiert sie auf unterhaltsame Art täglich über die Markteinschätzung der Deutschen Bank
  • Das digitale Format eröffnet zudem verschiedene Interaktionsmöglichkeiten per Verlinkungen zu Studien, Videos und mehr
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    Jens de Buhr, Geschäftsführer JDB MEDIA und Herausgeber des DUB UNTERNEHMER-Magazins

    Baut Deutschlands größte Wirtschaftscommunity auf: Jens de Buhr, Herausgeber DUB UNTERNEHMER-Magazin und Geschäftsführer JDB Media GmbH

    Jens de Buhr, Herausgeber DUB UNTERNEHMER-Magazin und Geschäftsführer JDB MEDIA, zeichnete die Erfolgsstory des DUB UNTERNEHMER-Magazins nach. Seine Kernaussagen:
    Inspiriert von der Unternehmer-Vereinigung Entrepreneurs’ Organization (EO) ist es de Buhrs Ziel, Deutschlands größte Wirtschaftscommunity aufzubauen: die Deutsche Unternehmerbörse DUB.de
    Mit „Handelsblatt“ und „Wirtschaftswoche“ hat DUB.de zwei starke Partner an seiner Seite, um seine Unternehmensbörse, die Praktikantenbörse und das Thema Crowdinvesting einem großen Publikum zugänglich zu machen.
    Der Leuchtturm von DUB.de ist das DUB UNTERNEHMER-Magazin mit einer Auflage von rund 256.000 Exemplaren. Dessen bisherige Coups umfassen unter anderem ein Interview mit Daimler-Chef Dieter Zetsche und die Eröffnung der Praktikantenbörse durch Bundeskanzlerin Angela Merkel – beides wurde vielfach von der Presse aufgegriffen.